TV-Beitrag: KBF mit Jürgen Vogel bei Fit For Fun TV

Für Fit For Fun TV fühlt Jürgen dem neusten Trend auf den Zahn. KBF Trainerin Petra - selbst mehrmalige Deutsche Meisterin im Vollkontakt-Karate - will den durchtrainierten Schauspieler ordentlich zum Schwitzen bringen.

Eine Stunde Kickboxfitness besteht aus drei gleich langen Einheiten. Das besondere Element ist das Training an den Sandsäcken: Den Bag. Bevor die jedoch ins Spiel kommen, müssen beim Warm-up erst einmal Muskeln und Kreislauf in Schwung gebracht werden. Zu dröhnenden Beats werden die verschiedenen Bewegungen, Schläge und Tritte eingeübt. Konzentration auf die richtige Technik ist wichtig, um Verletzungen zu vermeiden. Dann endlich geht es an den 100kg schweren Bag. Passend zur Musik gibt Petra Kommandos für Punches, Kicks und Moves, die Jürgen und die anderen Kursteilnehmer rhythmisch in den Bag hämmern.
(Petra:) "Das tolle an Kickboxfitness ist eigentlich, dass jeder mitmachen kann, also egal wie alt, egal wie groß, wie dick, wie dünn, egal, ob schon mal Kampfsport gemacht oder nicht oder überhaupt schon mal Sport gemacht oder nicht - das ist echt für jeden was."

Schon nach wenigen Minuten fließt der Schweiß in Strömen. In einer Stunde Kickboxfitness werden über 800 Kalorien verbrannt - 200 mehr als beim Joggen. Entscheidend dabei ist der Bag. Weil alle Schritte und Schläge auf einen ständigen Widerstand treffen, ist die Muskelspannung beim KBF höher als beim Taebo, bei dem nur in die Luft geboxt wird. Aber wie oft müssen die Fäuste fliegen, damit es auch etwas bringt?

(Petra:) "Also einmal die Woche wäre Freizeitspaß - dazu ist es auch da - aber wenn man es richtig machen möchte, um seinen Körper zu bilden oder um ein bisschen Kondition zu kriegen, sollte man schon zweimal die Woche zum Training kommen."

Die Arme und Beine werden immer schwerer, doch Petra pusht die Gruppe immer wieder zu neuen Moves und Kombinationen. Beim KBF gibt es keinen Vorturner auf der Bühne. Petra bewegt sich zwischen den Bags und schaut den Fitnessboxern genau auf die Fäuste, Technikfehler werden sofort korrigiert. Obwohl sein Gegner beim KBF "Bag" heißt und niemals aufgibt, ist Jürgen von dem Workout begeistert:

(Jürgen:) "Das erste Mal war das für mich jetzt Kickboxfitness und ich muss schon sagen, durch diesen permanenten Fluss und Du hast ja eigentlich gar keine Pause, bist die ganze Zeit am ackern, also das ist schon richtig, richtig hart. Durch dieses von Petra angetriebene immer 'ja, los und links und Jab, Jab' und das ist halt richtig gut. Zu Hause würde ich das wahrscheinlich nicht machen."

Das Training beansprucht sämtliche Muskelpartien des Körpers. Um Krämpfe oder starken Muskelkater zu vermeiden, ist ein ausgiebiges Cool Down nach der harten Arbeit am Bag unbedingt notwendig. Vor allem die Muskeln im Hüft- und Schulterbereich haben Schwerstarbeit geleistet und müssen besonders gut gedehnt werden. Durch Atemübungen weicht die Erschöpfung langsam der Entspannung.

(Jürgen:) "Ist auch für die Leute perfekt, die jetzt zum Beispiel sagen 'Ich möchte nicht kämpfen, ich habe keine Lust zu kämpfen, das ist mir alles zu anstrengend oder so...' die sagen, ich hätte aber trotzdem Lust mal so ein paar Aggressionen abzubauen und einfach mal so etwas zu machen und gegen zu boxen und was los zu werden, dafür ist es glaube ich wirklich ideal."

Jürgen hat alles gegeben und wünscht sich nichts sehnlicher, als eine ordentliche Dusche. Eins hat er sich aber geschworen, mit diesem riesigen Sandsack ist er noch lange nicht fertig.

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