Artikel: Wie Bruce Lee...
ein ausgewogenes Rundum-Programm für den gesamten Körper
Die Parallelen zu Tae-bo oder Thai-Aerobic sind durchaus vorhanden. Und dennoch ist Kickbox-Fitness, kurz KBF, etwas anderes als bisherige Kombinationen aus Martial Arts und Fitnesstraining bei Musik...
Der erste grundlegende Unterschied ist der "Bag", ein mit Wasser gefüllter Ballasttank, gegen den während des Workouts die "Angriffe" vorgetragen werden. Durch den so entstehenden Widerstand ist die Trainingsintensität beim KBF wesentlich höher als etwas beim Tae-bo. Zudem verzichtet KBF auf aufwendige Choreografien, vielmehr legt es das Hauptargument auf die Kampftechniken. Ein weiterer Unterschied zu anderen Kampfsport-Adaptionen ist die Passivität des Instructors, der - anders als beim Tae-bo - nicht als "Vorturner" fungiert, sondern als aufmerksamer Lehrer, der die erlernten Kampftechniken aus dem Kickboxing in ihrer Ausführung stets aufmerksam beobachtet und so bei Fehlern korrigierend eingreifen kann.
Auf diese Weise schult KBF nicht allein die Ausdauer, sondern auch die Koordination und das Selbstbewußtsein. In der Tat sind einige der erlernten Techniken durchaus alltagstauglich und könnten im Ernstfall zur Selbstverteidigung eingesetzt werden. Doch er Kalorienabbau kommt keineswegs zu kurz beim KBF. Bis zu 850 Kalorien gehen beim Kicken und Schlagen pro Trainingsstunde drauf.
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